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Luzides Träumen ist wissenschaftlich bewiesen

Träume steuern wie in Inception möglich? Wir liefern den Beweis!

Die Fähigkeit seine Träume zu steuern, wird luzides Träumen oder auch Klarträumen genannt. Heutzutage gibt es bereits eine Menge an Literatur zu diesem Thema, Seminare, die versprechen diese Fähigkeit zu erlernen und auch Filme, die dieses Phänomen in eine Filmidee verwandeln, wie beispielsweise das Meisterwerk Inception von Christopher Nolan, der übrigens selbst von sich behauptet Klarträumer zu sein. Mysteriös wie dieses Thema klingt, kann man selbst kaum glauben, dass so etwas möglich ist. Doch was steckt hinter solchen Klarträumen? Existiert dieses Phänomen tatsächlich? Lässt sich das wissenschaftlich beweisen? Wenn ja, kann das jeder erlernen? Was geht da im Gehirn eines Klarträumers vor? Diesen Fragen werden wir uns in diesem Artikel widmen und mal so richtig aufräumen! Mach dich schon einmal auf einen großen AHA-Effekt gefasst!


Klarträume sind unmöglich, so etwas existiert doch nicht…

Klarträume existieren und sind wissenschaftlich nachgewiesen

Klarträume sind in der Tat ein wahnsinnig spannendes Thema und auch die Meinungen dazu sind stark polarisierend. Die einen sind von den Möglichkeiten eines luziden Traums wahnsinnig stark gefesselt, andere wiederum halten es für Hokuspokus und schieben luzide Träume in die esoterische Schublade.


Wenn man sich die Möglichkeiten eines Klartraums ansieht, wie zum Beispiel vollständige Kontrolle seiner Trauminhalte zu erhalten, seine Träume viel bewusster und aktiver erleben zu können und sogar Dinge im Schlaf trainieren kann, sodass man beispielsweise seine sportlichen oder sprachlichen Fähigkeiten merklich verbessern kann, ist es nicht ungewöhnlich, sich die Frage zu stellen, ob das alles wirklich möglich sein kann.


Der amerikanische Wissenschaftler Steven LaBerge war vollständig davon überzeugt, dass dieses Phänomen tatsächlich real ist und stellte sich der schweren Aufgabe, das luzide Träumen anhand von wissenschaftlichen Daten und Fakten zu beweisen.


Die Wissenschaft sagt etwas Anderes!

Doch wie kann man beweisen, ob jemand in der Lage ist, seine Träume zu steuern, wenn man währenddessen schläft? Steven LaBerge ist dafür auf eine brillante Idee gestoßen, da er mit dem REM-Schlaf und weiteren Schlafphasen bereits vertraut war.


Der REM-Schlaf, in dem jede Nacht ausgiebig und intensiv geträumt wird, ist von schnellen Augenbewegungen unterhalb der geschlossenen Augenlider gekennzeichnet. Vielleicht hast du ja bereits etwas davon hören können. Doch warum bewegen sich unsere Augenlider, wenn wir träumen? Ganz einfach: Während des Traumes befindet sich unser Körper in der sogenannten Schlafparalyse, damit geträumte Ereignisse nicht auf den physischen Körper übertragen werden. Oft kann man beobachten, dass die Schlafparalyse durch zu intensive Momente im Traum durchbrochen wird, wenn man beispielsweise im Traum einen Abgrund hinunterfällt und dann reflexartig zusammenzuckt.


Fast unsere komplette Muskulatur befindet sich also während eines Traums in einer Schlaflähmung. Die einzigen Muskeln, die davon nicht betroffen sind, die wir bewusst kontrollieren können, sind Atem- und Augenmuskulatur. Wenn man seinen Blick im Traum fixiert, beginnen auch die Augen sich zu bewegen. Gleichermaßen ist es mit der Atmung. Genau das war auch Steven LaBerge bekannt und verkabelte deshalb einen Klarträumer an ein Schlafmessinstrument, welches auch in modernen Schlaflabors zum Einsatz kommt. Mit Hilfe dieses Gerätes können Augenbewegungen gemessen und auch die Atmung beobachtet werden.


Sobald der Klarträumer in einen luziden Traum einsteigt, soll er durch das Schauen nach links oder rechts ein Blickmuster durchgeben, das man mit Hilfe des Messinstrumentes sichtbar machen kann. Der Klarträumer gibt somit quasi ein Morsezeichen und kommuniziert somit in die Wachwelt. Auch über die Atmung ist es möglich ein Morsezeichen durchzugeben, da man sowohl schnell als auch langsam atmen kann. Dieser Versuch ist zuverlässig, eindeutig und reproduzierbar, somit wurde dem Klarträumen der wissenschaftliche Beweis angerechnet.


Augenbewegungen beweisen luzides Träumen

In dieser Grafik kann man unter den elektrischen Signalen der EOGs (Augenbewegungen) deutlich erkennen, dass der Klarträumer ein Signal an die Wachwelt, anhand von Links-Rechts-Links-Rechts-Augenbewegungen, gibt. Der Klarträumer zählt, wie vor dem Versuch abgemacht, bis 10 und wiederholt das Augenbewegungssignal ein weiteres Mal. Anschließend wird die Prozedur mit 20 und ein weiteres Mal mit 30 Sekunden Wartepause reproduziert, um einen Zufall auszuschließen.


Klarträume erkennt man auch anhand der Gehirnwellenmuster

Unsere Gehirnwellen geben uns Auskunft über die Aktivität bestimmter Hirnareale. Diese lenken unseren Bewusstseinszustand, denn die Hirnaktivität im Wachzustand ist eine vollkommen andere als im Schlaf. Auch im Schlaf verändert sich die Hirnwellenaktivität mit jeder Schlafphase. Während die Hirnwellenaktivität sich verlangsamt, sobald man sich in Richtung Tiefschlafphase bewegt, schaut es im REM-Schlaf völlig anders aus.


Während wir träumen, scheint unser Gehirn in vielen Hirnarealen sogar aktiver zu sein, als im Wachzustand. Nicht jedoch der präfrontale Cortex, das Hirnareal, welches für logisches Denken verantwortlich ist. Aus diesem Grund nehmen wir alles, was wir im Traum erleben, vollkommen logisch und real wahr. Erst wenn wir erwachen und uns an unseren Traum erinnern, begreifen wir, dass es sich nur um einen Traum gehandelt hat. Schafft man es jedoch zu merken, dass man träumt und seinen Traum logisch hinterfragt, aktiviert man den präfrontalen Cortex. Somit wird es dem Träumenden möglich, klar und kritisch zu denken, auch wenn er sich zu diesem Moment im Traum befindet. Ein aktiver präfrontaler Cortex in der REM-Schlafphase deutet also auf einen Klartraum hin.


Der präfrontale Cortex und das luzide Träumen

Kann man das luzide Träumen lernen?

Es gibt genügend Menschen, die der Meinung sind, dass das nicht funktionieren kann, da sie von sich behaupten, nicht einmal gewöhnlich träumen zu können. Das ist jedoch falsch! Jeder Mensch (sofern er nicht an extrem seltenen Schlafkrankheiten leidet) durchläuft pro regulären Nachtschlaf 5 bis 6 REM-Schlafphasen und träumt somit ausgiebig 5 – 6 Mal. Er ist jedoch nicht in der Lage, sich am nächsten Morgen an seine Träume zu erinnern. Die Fähigkeit sich an seine Träume zu erinnern, kann jedoch zurückerlangt werden und bedarf nur ein wenig Training.


Luzides Träumen lernen

Mit bestimmten Techniken kann der Traumfokus trainiert werden und nach wenigen Wochen ist man bereits in der Lage, sich an den Großteil seiner Träume zu erinnern. Weiterhin kann bewiesenermaßen auch das Traumbewusstsein verbessert werden, sodass man seine Träume viel aktiver und bewusster durchlebt und man irgendwann auch dazu in der Lage ist, seinen Traum als solchen zu erkennen. Das Erlernen eines Klartraums bedarf lediglich ein weinig Disziplin und Durchhaltevermögen. Eine Handvoll Menschen sind sogar von Geburt an in der Lage luzid zu träumen und kennen das Träumen nur auf diese Weise.


Zusammenfassung:

Luzide Träume sind und bleiben etwas sehr mysteriöses und auch die Möglichkeiten darin werden immer einen esoterischen Charakter besitzen. Die Existenz eines Klartraums ist jedoch wissenschaftlich bewiesen. Weiterhin ist jeder Mensch dazu in der Lage, das luzide Träumen zu erlernen. Wenn auch du daran Interesse hast, deine Träume steuern zu lernen und luzid zu träumen, kann ich dir den Grundlagenkurs des luziden Träumens empfehlen, den du kostenlos auf dieser Seite absolvieren kannst. Wenn dir der Artikel gefallen hat, würden wir uns freuen, wenn du ihn mit deinen Freunden und deiner Familie teilst, ihn mit einem „Gefällt mir“ markierst und/oder ein Kommentar hinterlässt!

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Über getlucid.de:

Lerne auf dieser Seite, wie du deine Träume nach deinem eigenen Willen steuern kannst. Verschwommene Träume, die nur bruchteilartige Erinnerungen widerspiegeln, gehören der Vergangenheit an. Jetzt ist es an der Zeit das volle Potential aus unseren Träumen rauszuholen und verborgene Lebenszeit zurückzugewinnen. getlucid.de ist ein Projekt von highermind.de, eine Website zum Thema Bewusstseinsentfaltung.

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Kommentare

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  1. sehr interessantes Thema ! ich habe zwar keine großen Plan davon, aber wenn Schamanen das mit Bewusstseins erweiternden mittel schaffen sich sogar gezielt fort zubewegen oder unerklärliche dinge zu tuen dann können wir Ottos das mit Training und guter Ernährung auch !!!! wer sich für Schamanen interessier und wissen will was die so können, Christian Rätsch weiß bescheid auch die kleinen feinen Details ! alles eine Glaubenssache ! das es geht wissen wir bereits !!!!!!!

    Nur nochmal nebenbei euer Körper kann und ist viel mehr als ihr denkt ! Der Schlüssel ist in der DNS eines jeden selbst versteckt jedes schloss ist anders aufgebaut aber trotzdem gleich ;-) Wen das interessiert sollte sich dringend damit auseinander setzten!!! Kollodiale Metalle und oder monoatomare Metalle können (werden) dein leben verändern ! das wichtigste Metall für unserem Körper in der richtigen form und Dosierung ist Gold

    Angst ist kein feind sondern eine absolut notwendige Bürde. Hab keine Angst vor Angst ;-) sie ist wichtig .
    Ich hoffe das war nicht alles nur quatsch !? ;-) hahahaha

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